Haarausfall ist oft ein sehr sensibles Thema, das doch viele Menschen betrifft, denn Männer wie Frauen können während bestimmter Lebensphasen unter Haarverlust in unterschiedlichen und wechselnden Stadien leiden. Ob hormonell bedingter oder diffuser Haarausfall, in Ihrer Dermatologie im Schlosspalais finden Sie eine umfassende Diagnostik und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für Ihren Haarausfall. Mit modernen Technologien und bewährten Methoden, die dem aktuellen Forschungsstand entsprechen, helfen wir Ihnen, den Haarausfall zu bekämpfen und das Wohlbefinden Ihrer Kopfhaut zu unterstützen.
Vereinbaren Sie Ihren Termin für eine umfassende Diagnostik und gemeinsam werden wir einen passenden Therapieplan für Sie erarbeiten.
Sehr verbreitet – betrifft Männer & Frauen
Hormonell, genetisch, stressbedingt
Dermatologisch & laborbasiert möglich
Ursachenorientiert statt symptomatisch
Die Ursachen für Haarausfall sind mannigfaltig, weshalb es wichtig ist, die genauen Auslöser zu kennen, um eine gezielte Behandlung durchführen zu können. Manchmal liegt die Ursache für Haarausfall auch bei einer ganz anderen Grunderkrankung, welche dann von Ärzten der entsprechenden Fachrichtungen behandelt werden muss. Mit einer präzisen Diagnostik in unserer Praxis im Schlosspalais klären wir für unsere Patienten genau diese Fragen zum Thema Haarausfall.
Die erblich bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber bestimmten Hormonen ist die häufigste Ursache für fortschreitenden Haarverlust bei Männern und Frauen. Typisch sind Geheimratsecken, eine Tonsur oder eine zunehmende Ausdünnung im Scheitelbereich.
Bei dieser Form greift das körpereigene Immunsystem die Haarfollikel an. Es entstehen plötzlich runde oder ovale kahle Stellen auf der Kopfhaut. Der Verlauf ist individuell sehr unterschiedlich und kann von spontaner Rückbildung bis zu wiederkehrenden Episoden reichen.
Ein Mangel an Eisen oder anderen Mikronährstoffen zählt zu den häufigsten Ursachen des diffusen Haarausfalls. Besonders junge Frauen sind häufig betroffen. Typische Begleiterscheinungen sind Müdigkeit, Blässe und Leistungsabfall. Wird der Mangel gezielt ausgeglichen, kann sich auch das Haarwachstum wieder stabilisieren.
Zwei bis vier Monate nach einer Geburt kann es hormonell bedingt zu diffusem Haarverlust kommen. Dieses sogenannte postpartale Effluvium ist meist vorübergehend und reguliert sich von selbst. Unterstützend kann, nach dem Abstillen, eine individuell abgestimmte Therapie sinnvoll sein.
Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes oder hormonelle Dysbalancen können zu vermehrtem Haarverlust führen. Auch operative Eingriffe oder bestimmte Medikamente stehen mit diffusem Haarausfall in Zusammenhang. Sobald die Grunderkrankung behandelt wird, normalisiert sich das Haarwachstum in vielen Fällen wieder.
Seltene Formen des Haarausfalls entstehen durch bakterielle oder Pilzinfektionen, Autoimmunerkrankungen oder chronisch-entzündliche Hauterkrankungen. Eine gezielte Diagnostik mittels Abstrich oder Gewebeprobe schafft hier Klarheit über Ansprechpartner und mögliche Behandlungen.
Bestimmte Arzneimittel, etwa im Rahmen einer Chemotherapie oder bei chronischen Erkrankungen, können das Haarwachstum beeinflussen. Je nach Wirkstoff ist der Haarverlust vorübergehend oder anhaltend. Nach Anpassung oder Beendigung der Medikation kann sich das Haarwachstum teilweise wieder erholen.
Starke körperliche oder seelische Belastungen, Infekte oder Operationen können das Haarwachstum zeitversetzt stören. Etwa zwei bis drei Monate nach dem auslösenden Ereignis kommt es zu vermehrtem Haarausfall. In vielen Fällen stabilisiert sich das Haarwachstum wieder, sobald sich der Organismus erholt hat.
Seltene, meist entzündliche Erkrankungen können zu einer dauerhaften Schädigung der Haarfollikel führen. Dabei wird das Haarwachstum irreversibel beeinträchtigt. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um das Fortschreiten der Erkrankung zu begrenzen.
Die androgenetische Alopezie ist die häufigste Form des Haarausfalls und betrifft Männer wie Frauen. Bei Männern beginnt der Haarverlust typischerweise im Bereich der Stirnhöcker. Es entstehen die bekannten Geheimratsecken, später kommt es häufig zu einer Ausdünnung im Wirbelbereich, die bis zur Glatzenbildung fortschreiten kann.
Bei Frauen zeigt sich der Verlauf meist anders: Das Haar wird vor allem im Scheitelbereich lichter, während die Haarlinie in der Regel erhalten bleibt. Besonders in den Wechseljahren kann sich diese Form verstärken. Eine vollständige Glatzenbildung ist bei Frauen selten.
Da dieser Haarausfall meist schleichend verläuft, ist eine frühzeitige dermatologische Abklärung in unserer Münchener Praxis sinnvoll. Je eher eine gezielte Therapie eingeleitet wird, desto besser lässt sich das Fortschreiten häufig verlangsamen und das bestehende Haar stabilisieren.
Diffuser Haarausfall zeigt sich durch eine gleichmäßige Ausdünnung der Haare über die gesamte Kopfhaut. Im Gegensatz zu erblich bedingten Formen entsteht kein typisches Rückzugsmuster, sondern ein insgesamt lichter werdendes Haarbild.
Diese Form tritt häufig zeitversetzt nach belastenden Ereignissen auf und ist in vielen Fällen vorübergehend. Sobald der auslösende Faktor identifiziert und behandelt wird, kann sich das Haarwachstum wieder stabilisieren.
Zur unterstützenden Therapie kommen – je nach individueller Situation – topische Lösungen wie Minoxidil, Mesotherapie oder regenerative Verfahren wie PRP infrage. Ziel ist es, die Wachstumsphase der Haare zu verlängern und die Haarfollikel gezielt zu stärken.
Der kreisrunde Haarausfall ist eine entzündlich bedingte Form des Haarverlustes, bei der plötzlich klar begrenzte, runde oder ovale kahle Areale entstehen. Neben der Kopfhaut können auch Augenbrauen, Wimpern oder der Bartbereich betroffen sein.
Charakteristisch ist, dass die Haarfollikel selbst nicht dauerhaft zerstört werden. Das bedeutet, dass grundsätzlich die Möglichkeit eines erneuten Haarwachstums besteht. Der Verlauf ist individuell sehr unterschiedlich: Während sich einzelne Herde spontan zurückbilden können, treten bei anderen Betroffenen wiederkehrende Episoden auf.
Je nach Ausprägung kommen entzündungshemmende Therapien oder unterstützende regenerative Verfahren wie PRP infrage. Entscheidend ist eine frühzeitige dermatologische Einschätzung, um das individuelle Risiko für ein Fortschreiten besser einordnen zu können.
Vernarbende Alopezien sind seltene, meist entzündlich bedingte Formen des Haarausfalls, bei denen die Haarfollikel dauerhaft geschädigt werden. Im Gegensatz zu anderen Formen kommt es hier nicht nur zu einem Ausfall der Haare, sondern zu einer strukturellen Veränderung der Kopfhaut.
Typisch sind umschriebene Bereiche mit fehlenden Haaröffnungen, teilweise begleitet von Rötung, Schuppung oder Spannungsgefühl. Der Verlauf kann schleichend oder schubweise erfolgen. Ohne frühzeitige Behandlung besteht das Risiko, dass sich die betroffenen Areale ausweiten.
Ziel der Therapie ist es, die zugrunde liegende Entzündung möglichst früh zu kontrollieren und ein Fortschreiten zu verhindern. Eine dermatologische Abklärung ist hier besonders wichtig, da eine rechtzeitige Intervention entscheidend für den Erhalt des verbleibenden Haarbestandes sein kann.
Eine gezielte Therapie beginnt mit einer sorgfältigen Analyse. In unserer dermatologischen Praxis kombinieren wir moderne apparative Verfahren mit einer ausführlichen medizinischen Anamnese, um die Ursache Ihres Haarausfalls präzise einzugrenzen.
Unsere dermatologische Praxis im Schlosspalais zeichnet sich durch eine umfassende Expertise und langjährige Erfahrung beim Thema Haarausfall aus. Mit diesem fundierten Wissen und unseren bewährten sowie modernen Methoden sind wir Ihnen ein verlässlicher Partner auf dem Weg zu gesünderem und vollerem Haar. Wir informieren Sie gerne über unsere ganzheitliche Betreuung.
Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder online und wir finden gemeinsam die Ursachen und Therapien für Ihren Haarausfall.
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